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FAQ
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) rund um die homöopathische Behandlung.

Hier finden Sie einige Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Homöopathie. Falls Sie selbst eine Frage haben und hier keine befriedigende Antwort finden, können Sie diese Frage gerne per E-Mail schicken. (Ihre E-Mail-Adresse wird weder auf irgendeine Weise verwertet noch weitergegeben!). Diese Seite wird gelegentlich überarbeitet und erweitert.

1. Ist Homöopath eine andere Bezeichnung für Heilpraktiker?
2. Ist Homöopathie und Naturheilkunde dasselbe?
3. Arbeitet die Homöopathie nur mit Placebos?
4. Gibt es in der Homöopathie Tierversuche?
5. Wo bekommt man homöopathische Mittel und was kosten sie?
6. Wie kann ich mir selbst mit homöopathischen Mitteln helfen? Kann ich mich selbst behandeln?

Ist Homöopath eine andere Bezeichnung für Heilpraktiker?

Nein. Prinzipiell ist zu sagen: es gibt in Deutschland zwei Berufsstände, denen vom Gesetz her erlaubt ist, die Heilkunde auszuüben: Ärzte und Heilpraktiker, wobei Heilpraktiker noch einigen Einschränkungen unterliegen. Ein Homöopath (oder eine Homöopathin...) ist jemand, der diese Behandlungsmethode, von ihrem Begründer "Homöopathie" genannt, ausübt. Es gibt sowohl Heilpraktiker als auch Ärzte, welche die Homöopathie mit großem Engagement und Können anwenden. Klassisch arbeitende Homöopathen sind auch im Berufsstand der Heilpraktiker eher die Ausnahme, die meisten Heilpraktiker arbeiten mit anderen Therapieformen. Die Qualität der Behandlung ist nicht abhängig vom Berufsstand, sondern von der jeweiligen Aus- und Fortbildung und von den individuellen Fähigkeiten der Person, die sie ausführt. Normalerweise arbeiten Homöopathen ausschließlich mit Homöopathie und wenden nicht noch andere Therapieformen gleichzeitig an (was jedoch eine schulmedizinische Behandlung, sollte sie wirklich notwendig sein, nicht ausschließt).

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Ist Homöopathie und Naturheilkunde dasselbe?

Nein, absolut nicht, die Homöopathie ist eine eigenständige Behandlungsmethode! Der Begriff "Naturheilkunde" ist heutzutage ein Sammelbegriff für eine große Anzahl von verschiedenen Behandlungsmethoden, die sich sehr voneinander unterscheiden. So können zwei Therapeuten, gleichgültig ob Arzt oder Heilpraktiker, Naturheilkunde betreiben, doch völlig verschiedene Methoden anwenden. In der Naturheilkunde findet man auch Methoden, die der Begründer der Homöopathie vor rund 200 Jahren aufs Schärfste verurteilte. Diese gehörten damals zum Repertoire der "Schulmedizin" - wie Aderlässe, Schröpfen, Kanthariden-Pflaster und vieles mehr - und finden sich heute unter dem Oberbegriff der Naturheilkunde wieder.

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Arbeitet die Homöopathie nur mit Placebos?

Der Homöopathie wird immer wieder vorgeworfen, sie arbeite nur mit Placebos (Scheinmedikamenten), da in den Arzneien in höheren "Potenzierungen" keine materielle Substanz mehr nachweisbar ist, und bewirke nur eine Verbesserung der Krankheit, weil die Patienten daran glauben. Das ist ein Punkt, der oft Skepsis auslöst, und wegen dem die Homöopathie v. a. von der heutigen Schulmedizin oft ohne nähere Betrachtung als unseriös angefeindet wird. Es wäre sehr erfreulich, wenn Homöopathen nur mit Placebos solche Heilungen vollbringen könnten. Das jahrelange mühevolle Erlernen dieser wirkungsvollen Therapie wäre dann überflüssig. Als Homöopath merkt man allerdings, daß (abgesehen eben von Placebo-Effekten) nicht viel passiert, wenn man einmal nicht gleich das richtige Mittel findet, da nützt dann aller Glaube nichts. Die Homöopathie wirkt auch bei Kindern, Bewußtlosen und Tieren, welche man nicht so leicht mit Placebos beeindrucken kann. Es spricht auch gegen den Placeboeffekt, daß man mit Homöopathie schwere akute Krankheiten wie Lungenentzündungen und Cholera heilen kann. Selbst wenn es wahr wäre, daß Homöopathen nur mit Placebos arbeiten würden, müßten sich viele Kritiker dafür schämen, daß sie nicht in der Lage sind, mit Placebos ähnlich gute Therapieerfolge zuwege zu bringen. Die Naturwissenschaften sind heute noch nicht so weit, die Wirkungsweise der Homöopathie endgültig und schlüssig zu erklären, doch die Erfahrung (=experimentelle Fakten!) und die Behandlungserfolge sprechen für sich - und diese sind entscheidend, nicht wissenschaftliche Zweifel oder philosophische Betrachtungen.

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Gibt es in der Homöopathie Tierversuche?

Tierversuche sind in der Homöopathie keine Notwendigkeit und spielen praktisch keine Rolle. Die Arzneien, die angewendet werden, wurden von gesunden Freiwilligen in den letzten 200 Jahren am eigenen Leibe auf ihre Wirkungen hin beobachtet. Die Prüfer sind meist selbst Homöopathen, da diese am genauesten wissen, worauf bei Arzneimittelprüfungen zu achten ist. Die Ergebnisse wurden dann sehr genau in homöopathischen Arzneimittellehren niedergeschrieben. Diese Arzneimittellehren sind heute noch gültig und werden immer noch weiter ergänzt und erweitert, sowohl durch weitere Prüfungen wie auch durch die Erfahrungen bei der Anwendung der Arzneimittel. Ihre Kenntnisse über verschiedenste Arzneien machen es erfahrenen Homöopathen übrigens auch möglich, Tiere zu behandeln.

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Wo bekommt man homöopathische Mittel und was kosten sie?

Homöopathische Mittel bekommt man in Deutschland ausschließlich in der Apotheke. Man kann sie sich dort ohne Rezept kaufen, d.h. sie sind apotheken-, aber nicht rezeptpflichtig.
10 gr. einer niederen Potenz kosten z.Z. ca. 7 €, höhere Potenzen etwas mehr.

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Wie kann ich mir selbst mit homöopathischen Mitteln helfen? Kann ich mich selbst behandeln?

Eine Selbstbehandlung oder Behandlung der eigenen Familie ist in einem gewissen Rahmen möglich. Man kann kleinere Verletzungen, Erkältungen und Infekte behandeln, wenn man die Gesetze der Homöopathie beachtet. Es gibt Bücher und Kurse, in denen man lernen kann, was bei der Homöopathie wichtig ist.
Wenn Infekte jedoch immer wiederkehren oder wenn Folgekrankheiten entstehen, sollte man die Behandlung an einen Klassischen Homöopathen weitergeben.

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