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1. Grundsatz
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.. das Ähnlichkeitsprinzip und die Arzneimittelprüfung am Gesunden.

Ihr Grundsatz lautet: Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.

Um das richtige homöopathische Mittel zu finden, muss die Wirkung genau bekannt sein. Hierfür wurden und werden große Studien gemacht, bei denen gesunde Menschen ein Arzneimittel verabreicht bekommen und sich danach mehrere Wochen genau beobachten und ihr verändertes Befinden notieren. Ein Teil der Prüflinge bekommt die Prüfsubstanz, die andere Hälfte zur Kontrolle ein Placebo. Man kann dann feststellen, dass alle Prüflinge verschiedenste Dinge an sich bemerken, was natürlich durch die genaue Selbstbeobachtung kommt. Aber die Prüfer des Arzneimittels haben in der Regel übereinstimmende Symptome, die dann dem Anwendungsbereich dieses Mittels zugerechnet werden. Das ist die Feinabstimmung eines Arzneimittels, weitere Symptome erhalten wir durch die Toxikologie (Berichte von Vergiftungen) und der Arbeitsmedizin (Schädigungen durch Blei, Aluminium, Silikose).

Als Hahnemann dann 1796 mit seiner neuen Heilkunde an die Öffentlichkeit trat, wurde er stark angegriffen. Das Prinzip seiner Heilkunde widersprach allem, was die damalige Schulmedizin lehrte und vielfach noch heute lehrt.

In seinem 1810 zum ersten Mal erschienenen Werk "Organon" hat er alle Regeln und Gesetze niedergeschrieben, die man zur homöopathischen Behandlung benötigt.

Um einen Kranken heilen zu können, muss der Homöopath dessen Beschwerden genau erkunden und dann ein homöopathisches Mittel suchen, das in der Arzneimittelprüfung genau die Symptome hervorgerufen hat, die uns der Kranke schildert.

 

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