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2. Grundsatz
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...  die Lebenskraft.

Hahnemann hat die uns innewohnende Kraft, unsere Steuerungszentrale, so genannt. Dass die Lebenskraft in Ordnung ist, merken wir im Grunde daran, dass wir gesund sind und alles im Fluss ist. Die Lebenskraft reguliert dann alle Vorgänge harmonisch und unbemerkt. Bei einem völlig gesunden Menschen besteht eine Ausgeglichenheit in dieser Steuerungszentrale, darum sind alle Abwehrmechanismen intakt und es kann zu keiner echten Krankheit kommen. Erreger finden keinen Nährboden, um ihre Tätigkeit entfalten zu können.

Erst wenn es in diesem Steuerungszentrum zu Störungen kommt, d.h. wenn die Lebenskraft verstimmt wird, werden wir anfällig:
... durch einen Luftzug
... durch Nasswerden
... vor allem jedoch durch unsere angeborenen Vorbelastungen


Das ist ganz wichtig!

Zuerst ist unsere Lebenskraft verstimmt, dann kommen die Symptome als nach außen gerichtete Zeichen der Krankheit. Die Krankheit sitzt also im Zentrum und die Beschwerden, die wir empfinden, sind nur die sichtbaren Zeiche der Verstimmung der Lebenskraft. Wenn die Lebenskraft gestört wird, zeigt sie es nach außen durch Symptome.

Wenn wir diese Symptome unterdrücken und nicht auf das hören, was uns die Lebenskraft sagt, muss sie lauter sprechen, das heißt heftigere Beschwerden hervorbringen. Stellen Sie sich vor, Sie haben Durchfall. Sie gehen zum Arzt und bekommen ein Mittel, das den Darm ruhig stellt. Heißt das, dass unser Darm wieder in Ordnung ist? Nein, das Symptom wurde unterdrückt. Unsere Lebenskraft, die diesen Durchfall als Zeichen einer Störung hervorbrachte, wird sich etwas anderes suchen.

"Wenn an Ihrem Auto die Öllampe aufleuchtet, wird dann Ihre Reaktion sein, das Lichtchen mit dem Hammer kaputt zu schlagen? Nein, Sie werden natürlich Öl nachfüllen."

Krankheitssymptome können auch mit Ventilen verglichen werden. Wenn man die Ventile verstopft, wird irgendwann alles platzen und die Krankheit von der Peripherie ins Zentrum getrieben. Im schlechtesten Fall wird sich die Lebenskraft eine neue, für das Leben des Patienten oft sogar gefährlichere Stelle suchen, um ihre Verstimmung zu zeigen. Auch Ansteckung durch Erreger kann nur geschehen, wenn die Lebenskraft verstimmt ist und so eine Verbreitung der Erreger in diesem Organismus zulässt.

Auch das kann man immer wieder bestätigt sehen. Wenn ein Virus umgeht, stecken sich nicht alle Menschen an und nicht alle Kinder bekommen Windpocken, wenn diese im Kindergarten grassieren.


Wie können wir nun die Dysharmonie der Lebenskraft wieder umstimmen?

Die Lebenskraft ist geistartig, energetisch, immateriell, so hat es bereits Hahnemann bezeichnet. Wie kann man etwas beeinflussen, das man nicht fassen kann? Aus diesem Grund benötigen wir immaterielle, energetische Arzneien, die auf die Lebenskraft einwirken können. Sie wurden von Hahnemann so bezeichnet, im Gegensatz zu den rohen, oft extrem hohen Dosen von Arzneien, die zu seiner Zeit üblich waren.

 

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